Augsburg am Sonntag

An einem Sonntag morgen ist es in Augsburg sehr ruhig. Der perfekte Moment für einen Spaziergang, um die Stadt auf sich wirken zu lassen ohne zu sehr vom klassischen Einzelhandel Trubel abgelenkt zu sein. Die Augsburger Altstadt hat viele kleine tolle Gassen, die noch besser wirken in Straßen in denen einer der vielen Lechkanälen fließt.

Die vielen Lechkanäle versorgten vermutlich bereits seit dem 8.Jahrhundert die Stadt mit Wasser. Die vielen Kanäle sorgen dafür, dass es in Augsburg über 500 Brücken gibt. Die Beleuchtung auf dem unteren Bild gehört noch zu dem „Lichterfest“ was regelmäßig in Augsburg stattfindet.

Der Kanal „mittlerer Lech“ in der Altstadt von Augsburg

Am Elias-Holl Platz in dem Haus in dem sich aktuell das Restaurant „Zur Ecke“ befindet, war schon seit Jahrhunderten Gastronomie. Die meiste Zeit über befand sich hier eine Weinschänke in der bereits namhafte Persönlichkeiten getrunken haben sollen. Die Holztafel an dem Gebäude heute weist u.a. auf Holbein, Holl, Burgkmair, Mozart und Brecht hin. Der ruhige Elias-Holl Platz unterhalb des Rathauses wird gerne mal übersehen, im Vergleich zu dem bekannteren Rathausplatz, auf der anderen Seite. Dieser Platz liegt deutlich tiefer, dadurch wirkt das Rathaus noch deutlich mächtiger und höher, weil man zusätzlich noch das Kellergeschoss frei sieht. Hier befindet sich das leckere Restaurant Ratskeller, welches gute bürgerliche Küche anbietet.

Hier befand sich über viele Jahre eine Weinschänke mit prominenten Gästen
Elias-Hollplatz

Das Augsburger Rathaus, erbaut von Elias Holl im 16. und 17. Jahrhundert, gilt als einer der prächtigsten Renaissance Bauten nördlich der Alpen. Zusammen mit dem Perlachturm ergibt sich, dass bekannteste Wahrzeichen Augsburgs. Der Goldene Saal ist der prächtigste Saal im Rathaus, welcher in den 80er Jahren vollständig rekonstruiert wurde, da das Rathaus im 2.Weltkrieg fast vollständig zerstört worden ist.

Blick aus der Maximilianstraße auf Rathaus und Perlachturm

In der Altstadt am vorderen Lech 4 befindet sich ein Handwerkerhaus aus dem 16.Jahrhundert. Die Gastwirtschaft die sich im Erdgeschoss befindet steht derzeit leer. Früher war an dieser Stelle Gablers Taverne, einer der Lieblingskneipen von Berthold Brecht.

Die ehemalige Lechklause am vorderen Lech

Die wohl bekannteste Straße in Augsburg ist die Maximilianstraße. Teilweise liegt die kunsthistorisch bedeutsame Straße auf der Römerstraße Via Claudia Augusta. Früher einer der wichtigsten Handelsrouten nach Rom. Im Süden schließt die Maxstraße von der Kirche St. Ulrich und Afra ab. Der Spätgotische Kirchenbau ist der höchste in Augsburg.

Die Kirche St. Ulrich am Ender der Maximilianstraße

Gassen in der Augsburger Altstadt

Verfasst von

Simon 28 Jahre alt - Reisen, Berge, Natur, Food love

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