Harburg in Schwaben

Die Harburg ist eine Burg aus dem späten Mittelalter, die sich in dem gleichnamigen Ort befindet. Gelegen ist sie an der romantischen Straße im nördlichen Schwaben (Bayern). Die Burg ist eine der ältesten und größten Burganlagen in Süddeutschland. Die Harburg in Schwaben eignet sich als schöner Ausflug, der auch für Kinder ein tolles Erlebnis sein kann. Erst recht, wenn man in der erweiterten Umgebung wie z.B. Augsburg, Neuburg an der Donau oder Ingolstadt wohnt. Auch lässt sich ein Tagesausflug mit weiteren Zielen in der Umgebung erweitern. Weitere Ziele sind z.B. die interessante Stadt Nördlingen oder das Altmühltal.

Karte Harburg in Schwaben
  1. Zentraler Teil der Burg
  2. Haupteingang der Harburg
  3. Parkplatz an der Burg
  4. Aussichtspunkt auf die Wörnitz
  5. Altstadt von Harburg

Anreise:

Mit dem Auto, ist das kleine Städtchen Harburg aus Norden kommend von Nördlingen und aus Süden von Donauwörth über die B25 erreichbar. Es besteht die Möglichkeit direkt an die Burg zu fahren, dort ist ein Parkplatz vorhanden, von dem man nur etwa 5 min zum Eingang laufen muss. Andernfalls kann man aber auch aus der Stadt hinauf auf das „Berghorn“ laufen. Auch mit dem Zug ist die Harburg erreichbar, hier verkehrt die Regio Bahn nach Nördlingen bzw. München. Von dem nicht weit weg entfernten Bahnhof kann man auch zu der Burg laufen.

Bereits von weiten eindrucksvoll die Harburg
Die Wörnitz mit der kleinen Altstadt von Harburg im Hintergrund

Der Eintritt in die Burg beträgt 3 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder oder 4 Euro ( 3 Euro Kinder ) für eine Führung in der kompletten Burg. Zusätzlich bietet die Burg noch spezielle umfangreichere Führungen an. Diese gibt es nur zu bestimmten Terminen für die eine Voranmeldung notwendig ist.

Ganz besonders gibt es noch eine Nachtführung, bei der man das Schloss im dunklen bei Kerzenschein kennenlernt. Zusätzlich gibt es Führungen die extra nur für Kinder ist. Mehr Informationen dazu findet man auf der Website der Burg.

Öffnungszeiten:

14. MÄRZ 2020 – 8. November 2020

Die Schlossführungen finden in der Regel stündlich statt.

Im Winter ist die Burg geschlossen.

Der Haupteingang das „Untere Tor“

Schriftlich erwähnt wurde die Harburg bereits in dem 13.Jahrhundert. Jedoch ist es bereits wissenschaftlich belegt, dass der Burgberg bereits vorher besiedelt war. Teils wurden auch Funde aus der römischen Zeit gemacht. Ein Grund dafür ist sicher die hervorragende Lage über dem Wörnitztal. Die Harburg, so wie sie heute steht, wurde überwiegend im 15. und 16. Jahrhundert von den Fürsten und Grafen von Oettinger erbaut. Im 18.Jahrhundert hatte man vor die Burg nochmal zur Residenz um und auszubauen. Umgesetzt wurden diese Pläne jedoch nur einem sehr kleinen Teil.

Blick vom Burghof zu dem „Oberen Tor“

In dem Burghof befindet sich heute ein kleines Restaurant und Hotel, welches sich neben dem „Oberen Tor“ befindet. An einem warmen Sommertag kann man hier schön draußen im Schatten sitzen.

Die Wörnitz ist ein über 100 km langer Fluss, entspringt im Naturpark Frankenhöhe und mündet in Donauwörth in der Donau. In dem Tal lassen sich idyllische Spaziergänge machen. In der Burg gibt es extra eine kleine Aussichtsplattform von der man die ganze Region überschauen kann.

Blick auf das Wörnitztal Richtung Süden
Die malerische Burgstadt Harburg

In dem Innenhof hat man u.a. einen Blick auf den Fürstenbau, Schlosskirche St. Michael und den Bergfried. Eine Besichtigung der inneren Räume lohnt sich für den kleinen Preis auf jeden Fall. Hier erlebt man eine kleine Zeitreise in das späte Mittelalter.

Der Burghof mit dem zentral befindlichen Brunnen

Mehr Informationen zu der Burg unter: https://burg-harburg.de/

Oberes Tor der Burg

Verfasst von

Simon 28 Jahre alt - Reisen, Berge, Natur, Food love

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